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Plushmusic VIII – Trending East // Tag 1

19. April @ 20:00 - 23:00

PLUSHMUSIC VIII – Trending East // Tag 1

Vom 19. bis zum 21. April 2018 findet das von Hayden Chisolm kuratiert PLUSHMUSIC Festival zum achten Mal im LOFT statt. Bei der Programmplanung unterstützt hat ihn bei der diesjährigen Ausgabe der südafrikanische Bratscher (und Obertonsänger) Gareth Lubbe. Gemeinsam haben sie ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, von jungen Nachwuchstalenten (Duo Schwarz / Heid) über eine neusseländisch-persische Kooperation (James Wylie’s Lost Cities Ensemble) bis hin zu den Klängen des westafrikanischen Xylophones (Kalo Yele: The Magic Balafon Strikes Back). Bässe werden auf Schlagzeug treffen (Basso Ex Machina), eine japanische Sopranistin gibt ihr Debüt im LOFT (Scenes from an Opera), und bei der abschließenden ungarischen Nacht warten mit dem Kelemen String Quartet und der Gruppe um den Volksmusiker Lajos Sárközy gleich zwei Formationen, die auf ihren jeweiligen Gebieten zur absoluten Weltspitze gehören.
Viel Spaß bei PLUSHMUSIC wünschen Ihnen
Benedikt und Hans Martin Müller

Ferdinand Schwarz / Darius Heid Duo

Ferdinand Schwarz – Trompete, Flügelhorn, Elektronik
Darius Heid – Klavier, Laptop, Synthesizer

Beruhend auf stetigem musikalischem Austausch und langer Freundschaft arbeiten Ferdinand Schwarz (*1997) und Darius Heid (*1999) seit Ende 2015 im Duo. Sie spielen Eigenkompositionen, in denen Improvisation und Entschleunigung entscheidende Rollen spielen, hörbar sind dabei die Einflüsse ihrer gemeinsamen Vorlieben zu Jazz, Minimal, Improvisierter, Neuer oder Elektronischer/Produzierter Musik. Die Besetzung erlaubt ein sehr persönliches Spiel und große Freiheiten für beide Musiker, die durch diese fordernde Situation im Laufe der Zeit eine eigene Sprache entwickelt haben, deren Grenzen sie immer aufs Neue hinterfragen.

Das Ferdinand Schwarz/Darius Heid Duo gewann bei der ‚Bundesbegegnung Jugend jazzt 2017‘ eine CD-Produktion mit dem Deutschlandfunk, sowie den Förderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker.

James Wylie’s Lost Cities Ensemble – „Ghahraman Nameh – Book of Heros“

James Wylie – Kamancheh, Saxophon
Nima Khoshravesh – Setar
Arman Sigarchi – Oud
Reza Samani – Tombak

Das “Lost Cities Ensemble” präsentiert eine Auswahl von Stücken aus der neuen Komposition “Ghahraman Nameh – Book of Heros“, die von traditionellen griechischen, persischen und neuseeländischen Mythen inspiriert ist. Durch unterschiedliche Betrachtungsweisen untersucht das Werk die Eigenschaften der „Helden“, wobei traumartige Verbindungen die Trennung nicht nur der jeweiligen, sondern unser aller Kulturen verdeutlicht. Durch die Untersuchung der Sagen von Siavash (Ferdowsi), Odysseus (Homer) oder der von Te Whiti O Rongomai (einem spiritueller Führer der Maoir in Neuseeland) kann man die Stärke, die Bestimmung und die Inspiration erahnen, die uns alle verbindet und uns hilft, uns wie Odysseus durch diese zur Zeit extrem herausfordernde Welt zu manövrieren.

Kalo Yele: The Magic Balafon Strikes Back

Aly Keïta – Balafon
Jan Galega Brönnimann – Klarinetten
Lucas Niggli – Schlagzeug

Aly Keïta ist einer der grossen Meister des Balafons, des westafrikanischen Xylophones. Der Musiker aus der Elfenbeinküste führte das Balofon ein in die Musik von Joe Zawinul, Omar Sosa und Jan Garbarek. Mit dem Schweizer Klarinettisten und Saxophonisten Jan Galega Brönniman und dem Schweizer Schlagzeuger Lucas Niggli verbindet er traditionelles afrikanisches Repertoir mit Jazz und Improvisation. Das Album “Kalo-Yele” (‘Mondschein’ in der Bambara-Sprache) besitzt eine menschliche und gefühlsmässige Dimension, deren Ursprung sehr weit von der Schweiz entfernt und mehrere Jahrzehnte zurück liegt: Niggli und Brönnimann kamen beide in Kamerun zur Welt und sind seit ihrem ersten Lebensjahr befreundet. Sie verbrachten also ihre Kindheit im Umkreis der Klänge und Ryhthmen westafrikanischer Musik. Das Repertoire und die Interaktion der drei sprengt alle Grenzen. Der französische Jazzkritiker Thierry Quénum schreibt in den Linernotes: „Sie spielen sowohl Melodie als auch Rhythmus und berühren dabei sowohl die Ränder des Jazz als auch der Weltmusik. Ist das Jazz ? – Eindeutig! Erwarte das Unerwartete, könnte ihr Motto lauten.“

WILDCARD*

Tageskarte: 12,- / 8,- €uro
Stadtgartencard 2: 8,- €uro

Mit freundlicher Unterstützung
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ; Kulturamt Köln

* Überraschungsbesetzungen durch spontanes Zusammenstellen von Gästen und Musikern des Festivals

Diese Veranstaltung wurde eingestellt von : Thomas Kimmerle

Details

Datum:
19. April
Zeit:
20:00 - 23:00
Veranstaltungskategorie:
Website:
Homepage

Veranstalter

LOFT Köln

Veranstaltungsort

LOFT Köln
Wissmannstr. 30
Cologne,50823Germany
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